Baufeld II

Das Baugruppenmodell, das in Berlin viele besondere Wohnbauten hervorgebracht hat, wird in Frizz23 unserer Kenntnis nach bundesweit zum ersten Mal auf einen kulturell gewerblichen Neubau angewendet. Da die wirtschaftlichen Parameter eines Gewerbebaus erheblich komplizierter sind, als die eines Wohngebäudes, ist dies eine zusätzliche Herausforderung.

Nutzungskonzept  (Deadline Architekten)

Gerade die Gewerberäume leiden unter Berlin's zunehmender Wohnungsknappheit. Bestehende Gewerberäume werden derzeit in Wohnungen umgebaut und nicht ersetzt. Es ist absehbar, dass Berlin's wirtschaftliche Entwicklung schon bald durch einen Mangel an kleineren Gewerberäumen in zentralen Lagen behindert wird.  Während sich der Markt momentan ausschliesslich auf den Wohnungsbau konzentriert, kommen Bauten für kleinteiliges Gewerbe zu kurz. Gerade diese Flächen sind jedoch wichtig für Berlin's Start-up Ökonomie und die kulturelle Landschaft.

Durch das Baugemeinschaftsmodell sind die kleinteiligen Arbeitsmöglichkeiten und -plätze im Berliner Zentrum im Sinne einer gemischten Stadt langfristig gesichert.

Ziel des Projektes ist es, ein Gebäude zu kreieren, das mit seinen inhaltlichen Angeboten und Nutzungen der Umgebung dient. Die vielschichtigen Angebote sollen von aussen und von weitem ablesbar sein, um so möglichst viele Nutzer aus der Nachbarschaft an- und einzubeziehen.

Für mehr Information, siehe http://www.frizz23.com